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Die Douglasie, ein wuchsfreudiger Gast aus Nordamerika

Um 1900 wurden erstmals Douglasien im Buchwald gepflanzt. Die ursprünglich bei uns heimische Baumart ist mit vielen anderen Pflanzenarten durch die Eiszeit aus Europa verschwunden. In Nordamerika konnte sie sich in einem weiten Verbreitungsgebiet erhalten. Wegen der auffälligen Wuchseigenschaften zog sie schon frühzeitig die Aufmerksamkeit auf sich.
Der schottische Naturforscher B. Douglas brachte 1827 die ersten Samen nach Europa. In Deutschland sind die ersten Anbauten für 1868 in Baden-Würtenberg nachgewiesen. Die ersten Anpflanzungen des Buchwaldes sind heute Zeugen für enormen Wuchsleistungen dieser Baumart auch unter hiesigen Bedingungen. Eindrucksvoll dokumentiert wird dieses durch den Einzelbaum am Pflanzgarten: Bei einem Stammdurchmesser von 1,42 m und einer Höhe von ca. 64 m hat dieser Baum ca. 36 cbm Holz.
Der altersbezogene Wachstumsgang der Douglasie kann entlang des Informationsweges nachvollzogen werden. Beginnend am Pflanzgarten sind nacheinander Douglasien mit aufsteigendem Alter von 40 bis über 100 Jahren zu verfolgen. Die überzeugenden Wuchsleistungen gaben ? insbesondre auf den durchlässigen, zu Trockenheit neigenden Vulkanitböden des Prims-Nahe-Berglandes ? in den letzten Jahrzehnten den Anstoß für den Anbau der Douglasie in unseren Wäldern.
Auch wenn sie als fremde Baumart heute zurückhaltender beurteilt wird, kann sie in Mischung mit anderen Baumarten auch in einem naturnahen Wald eine wichtige Rolle spielen. Als schattenertragende Nadelbaumart wird sie sich bei der natürlichen Verjüngung der Waldbestände behaupten können und in den nadelbaumreichen Bergmischwäldern eine wichtige Funktion übernehmen. Dabei soll das Pflanzgut möglichst von heimischen Altdouglasien stammen. Aus diesem Grunde wird versucht, die natürliche Ansamung der Douglasien am Türkismühler Weg für eine Anpflanzung in andere Waldbestände zu nutzen (Wildlingspflanzung).

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